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 Dauer 21 Stunden

Schulungsübersicht

Programm zur Führungsweiterbildung

Kontext und Begründung

Ihre Organisation befindet sich in einer Phase des schnellen Wachstums. Mittelmanager:innen wechseln von spezialisierten oder technischen Rollen in Führungspositionen. Dieser Übergang führt zu struktureller Spannung:

  • Autorität ohne Überschreitung der Befugnisse
  • Rechenschaftspflicht ohne Mikromanagement
  • Übergreifende Funktionsreibung unter Zeitdruck
  • Kommunikationsausfälle bei Skalierung
  • Vermeidung schwieriger LeistungsGespräche

Programmziele

Nach Abschluss des Programms sind die Teilnehmenden in der Lage:

  • Mit klarer Führungsautorität und definierter Rechenschaftspflicht zu agieren
  • In wachsenden Teams wirksam zu delegieren, ohne die Überwachung zu verlieren
  • Strukturierte, direkte und selbstbewusste LeistungsGespräche zu führen
  • Klar und abgestimmt über Funktionsgrenzen hinweg zu kommunizieren
  • Die übergreifende Funktionszusammenarbeit in schnelllebigen Umgebungen zu stärken
  • Glaubwürdigkeit und Führungsbefolgung jenseits der formellen Autorität aufzubauen

Führungsideentität, Autorität und Delegation

Vom Spezialisten zur Führungskraft

  • Der psychologische und strukturelle Wandel vom Beitragenden zur Führungskraft
  • Autorität, Einfluss und Entscheidungsverantwortung
  • Definition des eigenen Führungsmandats

Ergebnis: Die Teilnehmenden artikulieren ihre Führungsposition und klären ihren Autoritätsbereich.

Autorität und Entscheidungsarchitektur

  • Entscheidungsrechte und Verantwortlichkeitsrahmen
  • Vermeidung von Eskalationsüberlastung und Engpässen
  • Ausgleich zwischen Autonomie und Kontrolle

Ergebnis: Die Teilnehmenden gestalten die Entscheidungsklarheit in ihren Teams neu.

Delegation in skalierenden Teams

  • Aufgaben- vs. Ergebnisdelegation
  • Vermeidung von Rückdelegation
  • Festlegung von Erwartungen und Rechenschaftsschleifen

Ergebnis: Die Teilnehmenden entwickeln ein strukturiertes Delegationsmodell für ihren Teamkontext.

Kommunikation und Führungsleistung

Kommunikation unter Wachstumsdruck

  • Nachrichtenklarheit und Reduktion von Ambiguität
  • Kommunikation von Absicht vs. Anweisungen
  • Abstimmung übergreifender Funktionsstakeholder

Ergebnis: Die Teilnehmenden verbessern Präzision und Einfluss in der Kommunikation.

Führen schwieriger LeistungsGespräche

  • Strukturierung von Leistungsdialogen
  • Behandlung von Unterleistung ohne Ausweichhaltung
  • Verwaltung von Verteidigungshaltung und emotionalen Reaktionen

Angewendete Frameworks: Situation–Verhalten–Wirkung; Feedforward-Methodik.

Ergebnis: Die Teilnehmenden üben und verfeinern die Kompetenz für LeistungsGespräche durch strukturierte Rollensimulation.

Aufbau von Führungsbefolgung und Engagement

  • Aufbau von Vertrauen in Wachstumsumgebungen
  • Glaubwürdigkeitsindikatoren wirksamer Führungskräfte
  • Ausgleich zwischen psychologischer Sicherheit und Leistungsstandards

Die Teilnehmenden identifizieren Verhaltensweisen, die das Teamengagement und die Eigenverantwortung erhöhen.

Übergreifende Funktionsführung und Kultur bei Skalierung

Führen über Funktionsgrenzen

  • Systemdenken in skalierenden Organisationen
  • Verwaltung der Reibung zwischen Tempo und Governance
  • Stakeholder-Mapping und Abstimmungsstrategie

Die Teilnehmenden verbessern ihre Fähigkeit zur übergreifenden Funktionszusammenarbeit.

Aufbau einer Leistungskultur

  • Festlegung von Standards früh in der Skalierungsphase
  • Rechenschaftsmechanismen
  • Vermeidung von Kulturdrift

Die Teilnehmenden definieren nicht verhandelbare Führungsverhaltensweisen und Leistungserwartungen.

Integration und Führungsweg

  • 90-Tage-Implementierungsplanung
  • Persönliche Führungsverpflichtungen
  • Peer-Rechenschaftsstrukturen

Ergebnis: Jede:r Teilnehmer:in verlässt das Programm mit einem praktischen, zeitlich begrenzten Führungsweiterbaltungsplan.

Methodik

Das Programm ist erfahrungsbasiert und praxisorientiert.

  • Angewandte Frameworks, zugeschnitten auf Ihren Organisationskontext
  • Simulationsübungen an realen Fällen basierend auf Wachstumsherausforderungen
  • Strukturiertes Peer-Feedback
  • Führungsreflexionsübungen
  • Praktische Tools und Vorlagen für sofortige Implementierung

Dies ist kein vorlesungsbasiertes Training. Es ist ein operatives Führungslabor.

Anpassungsansatz

Bevor die Durchführung beginnt, wird eine kurze Diagnosephase empfohlen:

  • Abstimmungsgespräch mit Stakeholdern
  • Identifizierung spezifischer Reibungspunkte
  • Kalibrierung der Fall-Simulationen auf Ihren Branchenkontext

Dies stellt sicher, dass die Relevanz für Ihre Organisationsstruktur, Ihr Tempo und Ihre regulatorische Umgebung gegeben ist.

Erwartete organisatorische Wirkung

Kurzfristig:

  • Klarere Entscheidungsverantwortung
  • Reduktion der Eskalationszyklen
  • Erhöhte Direktheit im Leistungsmanagement
  • Verbesserte übergreifende Funktionskommunikation

Mittelfristig:

  • Größere Stabilität im Mittelmanagement
  • Reduzierte Ambiguität während des Wachstums
  • Höhere Rechenschaftspflicht innerhalb der Teams
  • Verbessertes Engagement und Ausführungsdiscipline

Optionen für die Durchführung

  • Drei aufeinanderfolgende ganztägige Einheiten
  • Sechs halbtägige Einheiten
     

Voraussetzungen

Aktuelle Aufsicht oder Koordination der Arbeit anderer (formal oder informell) oder Vorbereitung auf den Übergang in eine Managementrolle.

  • Grundlegende Kenntnis der Organisationsstruktur und der Teamverantwortlichkeiten.
  • Bereitschaft, an Diskussionen, praktischen Übungen und Rollensimulationen teilzunehmen.

Empfohlen (nicht verpflichtend):

  • Eine aktuelle Führungsherausforderung (z. B. Delegation, LeistungsGespräch, übergreifendes Funktionsproblem) mitbringen, an der während des Programms gearbeitet wird.

Keine formale Führungsfortbildung ist erforderlich. Das Programm ist so konzipiert, dass es Manager:innen auf verschiedenen Stufen der Führungsweiterbildung unterstützt.

Teilnehmerzahl


Preis je Teilnehmer (exkl. USt)

Erfahrungsberichte (1)

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