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Schulungsübersicht

Begrüssung und Rahmung des Programms

  • Ziele, Tagesordnung und Kursdynamik.
  • Erwartungen der Teilnehmenden und Basisregeln.

Operationeller Kontext: Öffentliche Dienste und soziale Exponiertheit

  • Die Rolle der Feldkraft als Gesicht der Organisation.
  • Häufig auftretende belastende Situationen in öffentlichen Dienstleistungsoperationen.
  • Auswirkungen öffentlicher Wahrnehmung auf den institutionellen Ruf.

Emotionale Selbstregulation im Feld

  • Identifikation emotionaler Auslöser während Feldeinsätzen.
  • Selbstregulationstechniken vor und während Konfrontationen.
  • Vorbeugung gegen emotionalem Burnout durch kontinuierliche öffentliche Exponiertheit.

Das ABC-Protokoll für Krisen und Konfrontationen

  • Drei Phasen: Antizipieren, Blockieren, Kanalisieren.
  • Schritt-für-Schritt-Anwendung bei einer öffentlichen Konfrontation.
  • Unmittelbare Übungen mit typischen Szenarien zur Anwendungsverankerung.
  • ABC-Taschenkarte mit den wichtigsten Schritten und Antwortformulierungen.

Selbstbewusste Kommunikation gegenüber kritischen Interessenträgern

  • Unterscheidung zwischen passiven, aggressiven und selbstbewussten Reaktionen.
  • Das Ich-Botschaften-Modell zur Vermittlung der eigenen Position.
  • Übungen mit hochdynamischen Szenarien involving feindseligen Interessenträgern.

Bewältigung von Gemeindebeschwerden bezüglich Servicegebühren

  • Verständnis der öffentlichen Wahrnehmung von Dienstleistungspreisen.
  • Strukturierung einer einfühlsamen Antwort, ohne die institutionelle Position zu schwächen.
  • Simulierte Dialoge mit Bewohner:innen, die sich gegen Servicegebühren wenden.

Social-Media-Exponiertheit und Reaktion auf virale Vorfälle

  • Risikobewertung: unbefugte Aufzeichnungen und virale Verbreitung.
  • Verhaltensrichtlinien bei Filmaufnahmen durch Dritte.
  • Internes Kommunikationsprotokoll nach einem Medienvorfall.

Einbindung politischer und institutioneller Interessenträger

  • Stakeholder-Mapping: Lokalverwaltung, Gemeinden, Gemeindevertretungen, lokale Führungspersonen.
  • Vorbereitung von Beiträgen für institutionelle Sitzungen.
  • Umgang mit herausfordernden Fragen in politischen Kontexten.

Deeskalationstechniken bei öffentlichen Konfrontationen

  • Frühe Warnsignale einer Eskalation und deren Unterbrechung.
  • Einsatz nonverbaler Signale zur Verringerung der Feindseligkeit.
  • Rollenspiel von Auseinandersetzungen in öffentlichen Räumen.

Analyse realer Feldeinsätze

  • Studie tatsächlicher Vorfälle aus den Operationen der Teilnehmenden.
  • Identifikation effektiver Reaktionen und Verbesserungspotenziale.
  • Anwendung gewonnener Erkenntnisse auf das ABC-Protokoll.

Praktische Simulationen mit kritischen Akteuren

  • Gestaltung von Szenarien basierend auf realen Teimerfahrungen.
  • Intensives Training mit Echtzeit-Feedback.
  • Rollenwechsel zur Entwicklung von Empathie gegenüber den Gegenparteien.

Nachbearbeitungsprotokolle und institutionelle Kommunikation

  • Schritte zur internen Meldung eines kritischen Vorfalls.
  • Koordination mit dem Unternehmenskommunikationsteam.
  • Bestimmung von Sprecher:innen und zentralen Botschaften nach dem Ereignis.

Persönlicher Aktionsplan

  • Selbsteinschätzung der individuellen Verbesserungsbereiche.
  • Definition konkreter Verpflichtungen für den operativen Alltag.
  • Erstellung eines Felddaschenbuchs mit ABC-Schritten und selbstbewussten Formulierungen.

Aufbau organisationaler Resilienz

  • Teampflege als Faktor emotionaler Nachhaltigkeit.
  • Gemeinschaftliche Unterstützung nach kritischen Vorfällen.
  • Selbstversorgungsroutinen für exponiertes Personal.

Abschluss und Anwendungsverpflichtungen

  • Gruppendiskussion der wichtigsten Erkenntnisse.
  • Ziele für die Nachbetreuung nach dem Kurs.
  • Die ABC-Karte als tägliches Feldtool adoptieren.
  • Programmbewertung und Feedback.

Voraussetzungen

  • Erfahrung in Feldoperationen oder kundenorientierten Rollen (wünschenswert, nicht zwingend erforderlich).
  • Bereitschaft zur Teilnahme an Rollenspielen und Gruppenübungen.

Zielgruppe

  • Feldmitarbeitende, Vorgesetzte sowie Personal aus dem Vertriebs- und institutionellen Beziehungsmanagement im öffentlichen Dienst, das mit der Bevölkerung, lokalen Behörden und digitalen Medien interagiert.
 21 Stunden

Teilnehmerzahl


Preis je Teilnehmer (exkl. USt)

Erfahrungsberichte (4)

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